ROBUSTGemüse

Projektpartner*innen

Projektpartner*innen

Öko-BeratungsGesellschaft mbH

Der Schwerpunkt der Öko-Beratungsgesellschaft mbH – Beratung für Naturland liegt in der Beratung von Betrieben im ökologischen Landbau. Ergänzend führt sie Projekte mit Fokus auf Praxisforschung durch, um gemeinsam mit der Praxis aktuelle Herausforderungen aufzugreifen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Beratung der Naturland Bäuerinnen und Bauern ein.

Unsere Naturland Berater:innen sind insbesondere in den Netzwerken Kartoffel & Zwiebelgewächse sowie Wurzelgemüse aktiv. Gemeinsam mit den Feldgemüsebaubetrieben führen sie Praxisversuche durch. Im Fokus stehen innovative Anbaustrategien, Ertragssicherung, Qualität und Lagerfähigkeit der ökonomisch wichtigen Kulturen – auch unter wechselnden Bedingungen. Darüber hinaus übernimmt Naturland gemeinsam mit Bioland die Projektleitung.

Bioland Praxisforschung GmbH

Innerhalb der Bioland Praxisforschung GmbH ist die Abteilung Forschung und Entwicklung (F&E) des Bioland-Verbandes angesiedelt. Die Abteilung F&E ist sowohl innerhalb des Bioland-Verbandes als auch im gesamten deutschen Ökosektor ein wichtiges Bindeglied zwischen Forschung, Beratung und Praxis. Sie greift aktuelle Themen auf, erkennt Forschungs- und Entwicklungsbedarfe und entwickelt daraus zukunftsweisende Forschungsvorhaben, die sie partizipativ mit Projektpartner umsetzt.

Im Projekt betreuen Bioland-Berater die Praxisforschungsnetzwerke Wurzelgemüse, Kohlanbau, Knoblauch sowie das Praxisforschungsnetzwerk Nord-Ost. Gemeinsam mit den beteiligten Betreiben werden Versuchsfragen entwickelt und Praxisversuche umgesetzt – immer mit dem Ziel, praxistaugliche Optionen zu entwickeln, die es den Betrieben ermöglichen auch in Zukunft tragfähig zu wirtschaften. Außerdem übernimmt Bioland gemeinsam mit Naturland die Projektleitung und ist federführend für den Wissenstransfer im Projekt zuständig.

Demeter Beratung e.V.

Die Demeter Beratung bietet Fachberatung für Öko- und Demeter-Betriebe in Einzel- oder Gruppenberatung an. Die Themenfelder umfassen Ackerbau, Tierhaltung, Gemüsebau, Weinbau, Imkerei, Betriebswirtschaft und -entwicklung. Außerdem arbeitet die Demeter Beratung in verschiedenen Forschungsprojekten mit. Die Demeter Beratung betreut gemeinsam mit der Universität Hohenheim das Praxisforschungsnetzwerk Süd zu neuen Kulturen bzw. Strip-Till und Untersaaten. Wir sind Ansprechpartner für die beteiligten Projektbetriebe und führen gemeinsam mit den Betrieben die Praxisversuche durch.

Universität Hohenheim - Zentrum Ökologischer Landbau

Das Zentrum Ökologischer Landbau der Universität Hohenheim ist in der Ökolandbau-Forschung sowie mit Akteuren des ökologischen Landbaus national und international gut vernetzt. Es greift aktuelle Forschungsfragen aus der Praxis auf, bringt sie in die Forschung ein und koordiniert Verbundforschungsanträge zum ökologischen Landbau.

Im Projekt ROBUSTGemuese ist das Zentrum Ökologischer Landbau der Universität Hohenheim im Praxisforschungsnetzwerk Süd / PFN 7 Süd für den süddeutschen Raum beteiligt. Der Schwerpunkt liegt auf der Erprobung neuer Kulturarten sowie von Strip-Till- und Untersaat-Verfahren in On-Farm- und On-Station-Versuchen, gemeinsam mit Praxisbetrieben und Projektpartnern.

Leibniz-Institut für Gartenbauwissenschaften (IGZ)

Das IGZ forscht interdisziplinär entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Gartenbaus – von molekularen Prozessen über nachhaltige Produktionssysteme bis hin zu gesellschaftlichen Transformationsfragen.

Im Projekt ROBUSTGemüse betreibt das IGZ praxisnahe Forschung auf ökologischen Gemüsebaubetrieben in Nordostdeutschland mit Schwerpunkt auf regionalspezifischen Anforderungen und der Nährstoffresilienz.

Universität Kassel - Fachgebiet Ökologischer Land- und Pflanzenbau (FÖL)

Das FÖL erforscht und lehrt, wie die Produktivität im Pflanzenbau bei gleichzeitiger Verbesserung von Ökosystemdienstleistungen durch Nutzbarmachung biologischer Prozesse gesteigert werden kann.

Wissenschaftliche Konzeption, Beprobung und Auswertung der Feldversuche zum Thema Mulch im Gemüseanbau des PFNs Mitte-West. Koordination des Schnittstellenthemas Mulch.

DBFZ - Deutsches Biomasseforschungszentrum gemeinnützige GmbH

Zentrum für Betriebswirtschaft im Gartenbau e. V. (ZBG)

Im Auftrag der Landwirtschaftsministerien führt das ZBG den Betriebsvergleich Gartenbau und angewandte Forschungsvorhaben zu betriebswirtschaftlichen Fragestellungen im Gartenbau durch. Das Zentrum hat seinen Sitz am Institut für Landwirtschaftliche Betriebslehre an der Universität Hohenheim.

Das ZBG übernimmt im Projekt RobustGemüse die Erhebung einer Status-Quo-Analyse mit Hilfe von qualitativen und quantitativen Betriebsbefragungen zur Resilienz im Öko-Gemüsebau. Auf Basis der Befragungen, sowie Daten aus dem Betriebsvergleich des ZBG soll ein Resilienz-Check entwickelt werden, der im Betriebsvergleich 4.0 des ZBG implementiert wird. Darüber hinaus werden die Praxisforschungsansätze der übrigen Arbeitspakete mit einem einheitlichen Bewertungsrahmen ökonomisch bewertet.

Julius Kühn-Institut (JKI), Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen

Institut für Pflanzenschutz im Gartenbau und urbanem Grün (G)

Das Julius Kühn-Institut (JKI), Institut für Pflanzenschutz in Gartenbau und urbanem Grün (G), entwickelt widerstandsfähige und zukunftsfähige Methoden zum Schutz von gartenbaulichen Kulturpflanzen im integrierten und ökologischen Pflanzenbau und zur Anpassung des urbanen Grüns an zukünftige Anforderungen. Zur Forschung und Entwicklung kommen die weiteren gesetzlich festgelegten Tätigkeitsbereiche hinzu: die Politikberatung und die gesetzlichen Aufgaben im Rahmen der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln, des Nationalen Referenzlabors für geregelte Oomyzeten und der Sortenresistenzprüfungen.

Im Projekt ROBUSTGemüse erarbeitet JKI G im Bereich präventive Pflanzenschutzmaßnahmen ganzheitliche Ansätze zur Schädlingskontrolle im ökologischen Freilandgemüsebau. Der Fokus liegt auf der Entwicklung offener Zuchtsysteme im Freiland, dem Test und Vergleich von Mulch und Untersaatsystemen und der Entwicklung eines Praxisleitfadens für den Blühpflanzeneinsatz. Entsprechend soll der Nutzen dieser vier präventiven Verfahren bewertet und, wo möglich, in Betrieben erprobt und verbessert werden. Im Bereich Phytopathologisches Monitoring und Diagnostik erforscht das JKI G das Auftreten aktueller, relevanter und neuartiger Krankheitserreger an Wurzel- und Rübengemüse sowie an Zwiebelgewächsen. Dazu werden Pilze, Bakterien und Oomyzeten sowohl mit klassischen Methoden isoliert, als auch mittels molekularbiologischer Methoden wie DNA-Barcoding und Nextgeneration-Sequencing nachgewiesen und identifiziert.

Zentrum für Betriebswirtschaft im Gartenbau e. V. (ZBG)

Institut für Pflanzenschutz in Ackerbau und Grünland (JKI-A)

JKI-A forscht zu Schadorganismen und Unkräutern in ackerbaulichen Kulturen. Zu den Schadorganismen zählen Insekten, aber auch Krankheiten wie Pilze, Viren oder Bakterien. Weitere Aufgaben des Instituts sind die Bewertung von Pflanzenschutzmitteln und die Beratung der Bundesregierung.

JKI A führt im Projekt ROBUSTGemüse ein phytopathologisches Monitoring an Kartoffeln durch, um den Status quo von verschiedenen Krankheiten (Pilze, Oomyzeten, und Bakterien) im Öko-Anbau zu erfassen. Ein weiterer Schwerpunkt sind Forschungen zur Biologie und dem Verhalten der Schilf-Glasflügelzikade, Pentastiridius leporinus. Zusammen mit der LWK-NRW führen wir ein Monitoring der Zikaden im biologischen Gemüsebau in NRW durch. Zudem laufen begleitende Versuche zur Wirtspflanzenwahl der Zikade und zur Epidemiologie im Gemüse.

Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde

Die HNEE verankert die Prinzipien der Nachhaltigkeit in ihrer Lehre und Forschung und arbeitet an praxisnahen, zukunftsorientierten Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen. Ihre Forschung findet in enger Verzahnung von Wissenschaft und Praxis statt – interdisziplinär, kooperativ und geprägt durch methodische Vielfalt.

Die HNEE entwickelt und testet neuartige Konzepte und Methoden zur Unterstützung des Aufbaus von Wertschöpfungsketten im ökologischen Gemüsebau. Ziel ist es, die beteiligten Akteure methodisch bei der Entscheidungsfindung so zu begleiten, dass kooperatives Handeln zwischen Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette tragfähiger und erfolgsversprechender werden kann und letztlich für die Unternehmer:innen eine Lösungsstrategie darstellt, um die einzelbetriebliche Resilienz zu stärken.

KATZ Biotech AG

Unternehmensgegenstand ist die Zucht und der Vertrieb von Nutzarthropoden für den biologischen Pflanzenschutz. Wir beraten Praktiker und forschen kontinuierlich an innovativen Verfahren und Produkten zum Nützlingseinsatz.

Wir entwickeln ein neues Offene-Zucht-System, mit dem sich Nützlinge zur Blattlausregulierung im Kohlanbau frühzeitig in den Beständen etabliert lassen, um beim Einflug der Kohlblattläuse diese direkt durch Parasitierung zu regulieren. Dadurch soll Anbauern eine neue, nicht-chemischen Pflanzenschutzmethode zur Verfügung gestellt werden, um die Produktion zu sichern und gleichzeitig die Abhängigkeit von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren.

Landesbestrieb Landwirtschaft Hessen (LLH)

Der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) ist eine staatliche Bildungs- und Beratungseinrichtung des Landes Hessen. Er berät landwirtschaftliche und gartenbauliche Betriebe und stellt Bildungsangebote sowie Fachinformationen bereit, um deren Wirtschaftlichkeit zu verbessern und gleichzeitig Ressourcen zu schonen.

Der LLH betreut im Praxisforschungsnetzwerk Mitte-West drei hessische Praxisbetriebe, analysiert deren Bedarf im Hinblick auf Mulchanbauverfahren und entwickelt gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer NRW und der Uni Kassel darauf aufbauend praxisnahe Forschungsfragen, die in Versuchen umgesetzt werden sollen. In Zusammenarbeit mit den Netzwerkpartnern sorgt der LLH für eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit und einen intensiven Wissenstransfer, um Erkenntnisse und Ergebnisse einer breiten Zielgruppe zugänglich zu machen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in Beratungsangeboten, Fachveranstaltungen (z.B. Feldtagten) und Veröffentlichungen genutzt, um die fachliche Praxis kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen ist die landwirtschaftliche Selbstverwaltung für Betriebe aus Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwirtschaft sowie für deren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Gleichzeitig nimmt sie als Landesbeauftragte die Funktion einer Landesoberbehörde wahr. Darüber hinaus berät die Landwirtschaftskammer NRW alle Landwirtinnen und Landwirte sowie Gärtnerinnen und Gärtner, die eine Beratung nachfragen. Dies gilt auch für den ökologischen Land‑ und Gartenbau und reicht von der Umstellungsberatung bis hin zur kontinuierlichen Intensivberatung.

Die Landwirtschaftskammer NRW ist im Projekt beteiligt an den Praxisforschungsnetzwerken Mitte-West und Kohlanbau sowie am Schnittstellenthema Schilfglasflügelzikadenmonitoring in NRW.