ROBUSTGemüse

Gemeinsam den ökologischen Freilandgemüsebau widerstandsfähiger machen

Trockenheit, Starkregen, neue und altbekannte Schädlinge, Betriebsmittelunsicherheit, schwankende Märkte – der ökologische Freilandgemüsebau steht unter Druck. Viele Betriebe reagieren bereits mit eigenen Lösungen und Innovationen. Doch welche Maßnahmen helfen wirklich? Und wie lassen sich erfolgreiche Ansätze auch auf andere Betriebe und Regionen übertragen?

Genau hier setzt das vom Bundesprogramm Ökologischer Landbau geförderte Praxisforschungsprojekt ROBUSTGemüse an.

Gemeinsam den ökologischen Freiland-gemüsebau widerstands-fähiger machen

Trockenheit, Starkregen, neue und altbekannte Schädlinge, Betriebsmittelunsicherheit, schwankende Märkte – der ökologische Freilandgemüsebau steht unter Druck. Viele Betriebe reagieren bereits mit eigenen Lösungen und Innovationen. Doch welche Maßnahmen helfen wirklich? Und wie lassen sich erfolgreiche Ansätze auch auf andere Betriebe und Regionen übertragen?

Genau hier setzt das vom Bundesprogramm Ökologischer Landbau geförderte Praxisforschungsprojekt ROBUSTGemüse an.

Worum geht es?


ROBUSTGemüse erforscht Handlungsoptionen und offene Fragen, um die betriebliche Resilienz im ökologischen Freilandgemüsebau zu stärken. Resilienz beschreibt die Fähigkeit eines Betriebes, mit Stress, Krisen und Veränderungen umzugehen, sich anzupassen und langfristig stabil zu bleiben – ökologisch, ökonomisch und organisatorisch. Im ökologischen Freilandgemüsebau ist Resilienz besonders vielfältig: Je nach Region, Anbausystem sowie Vermarktungswegen unterscheiden sich Risiken, Handlungsspielräume und betriebliche Anforderungen erheblich.
Im Fokus von ROBUSTGemüse stehen praxisnahe Lösungen. Das heißt, die Versuchsfragen werden gemeinsam von Gemüsebaubetrieben, Beratung und Forschung entwickelt. Die Versuche werden auf den Praxisbetrieben durchgeführt.

Holger_Buck_Naturland
Foto: Holger Buck, Naturland

Praxis steht im Mittelpunkt

Die Fragestellungen entstehen aus dem betrieblichen Alltag und werden direkt auf den Höfen bearbeitet. Daneben werden auch in der Forschung Strategien zur Verbesserung der Resilienz erarbeitet, zum Beispiel ein System zum Nützlingseinsatz im Freiland.

Lernen im Netzwerk

In regionalen und kulturspezifischen Praxisforschungsnetzwerken tauschen sich Betriebe untereinander sowie mit Beratung und Forschung aus.

Resilienz systematisch erfassen

Zu Projektende werden betriebliche Resilienzchecks in einem Onlinetool angeboten. Sie machen Verbesserungspotenziale und konkrete Handlungsoptionen individuell sichtbar.

Ergebnisse für alle nutzbar machen

Die Versuche und Ergebnisse werden auf dieser Website veröffentlicht und auch an Fachmedien weitergegeben. So profitieren alle interessierten Betriebe.

Zentrale Themen aus der Praxis

Im Projekt werden unter anderem folgende Themen bearbeitet:

  • Pflanzenschutz

    Umgang mit neuen Schädlingen und Krankheiten, Anpassung an Klimastress und sich verändernde Bedingungen, Nützlingseinsatz.

  • Kulturführung & Fruchtfolge

    Robuste Anbausysteme, neue Kulturen und Sorten, Ertragsstabilität trotz Wetterextremen.

  • Nährstoffmanagement & Bodenfruchtbarkeit

    Effiziente Nährstoffkreisläufe, Nutzung betrieblicher Reststoffe, langfristige Bodenpflege.

  • Wassermanagement

    Wassersparende Bewässerung, Reduktion von Verdunstungsverlusten, Anpassung an Trockenperioden.

  • Wirtschaftlichkeit & Vermarktung

    Resiliente Betriebsstrukturen, Risikomanagement, stabile und flexible Wertschöpfungsketten und Kooperationen.

Ziel: fit bleiben –
auch in unsicheren Zeiten

ROBUSTGemüse hilft Betrieben, sich heute auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten. Durch vielfältige Anbausysteme, stabile betriebliche Strukturen und gemeinsame Lernprozesse wird der ökologische Freilandgemüsebau widerstands- und anpassungsfähiger.

Ergebnisse
für alle nutzbar machen

Die Versuche und Ergebnisse werden auf dieser Website veröffentlicht und auch an Fachmedien weitergegeben. So profitieren alle interessierten Betriebe.